Chronik rechter Gewalt / Übergriffe in Flensburg (seit Oktober 2015)

1) Mitte Oktober 2015:
Brandanschlag auf ein leerstehendes Hochhaus (Travestraße), in dem eine Geflüchtetenunterkunft geplant wurde

presseportal
shz

2) Ende Januar 2016:
Angeblicher sexueller Übergriff von zwei Männern am Bahnhof auf eine Frau. Löste u.a. viele Diskussionen um vermeintlich kriminelle Geflüchtete aus, Ende April wurde die Anzeige dann zurückgenommen, da die Geschichte von der angeblichen Zeugin erfunden wurde

shz januar
shz april

3) Ende Januar 2016:
„Citywache“ Flensburg will patrolieren

shz

4) Anfang Februar 2016:
Handgeschriebene Zettel mit der Aufschrift „Ausländer raus – die AfD“ wurde in Geflüchtetenwohnungen verteilt, Gegend Harrisleer Kreuz/Habichtshof

5) Mitte Februar 2016:
Buttersäure Anschlag auf Geflüchtetenunterkunft, Gegend Dammhof/Johannisstraße, zwei verletzte Personen

shz

6) Anfang März 2016:
Reizgasanschlag durch offenes Fenster einer syrischen Geflüchtetenwohnung im Timm-Kröger-Weg, eine verletzte Person

nordschleswiger

7) Ende März 2016:
Messerangriff auf irakischen Geflüchteten in der Norderstraße (Nordertor), eine verletzte Person

kieler nachrichten

8) Mitte April 2016:
Buttersäureanschlag auf die Tafel (Waldstraße) und den Infoladen (Norderstraße)

nordpresse
linksunten

9) Anfang Mai 2016:
zerbrochene Fensterscheibe an der Geflüchtetenunterkunft Dammhof/Johannisstraße

shz

10) Anfang Juni 2016:
„Refugees not welcome“ – Stencil gesprayt an Fridtjof – Nansen – Schule

Nazi Graffiti

11) 17. Oktober 2016
Hakenkreuz Graffiti im Rummelgang (Neustadt)


Dieses wurde jedoch ziemlich schnell von engagierten Bürger*innen geändert:

12) 12. Dezember 2016


Rechtes Gekritzel in Fruerlund.

13) Mai 2017

Rechte Schmierereien in Flensburg-Weiche

14) 25. Mai 2017

„Herrentag“ an der Hafenspitze: Um ca. 17:00 wird aus einer 7-Köpfigen Gruppe ein Hitlergruß gezeigt. Außerdem zeigt einer aus der Gruppe ein Hakenkreuz-Tattoo. Die Person erhält einen Platzverweis durch die Polizei. Um ca. 19:00 Uhr kommt es aus einer anderen Personengruppe zu Hitlergrüßen. Sie erhalten einen antifaschistischen Platzverweis.