Antifaschistische Aktion Flensburg http://antifaflensburg.blogsport.de Thu, 29 Nov 2018 17:55:47 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Make Rojava Green Again Vortrag http://antifaflensburg.blogsport.de/2018/11/29/make-rojava-green-again-vortrag/ http://antifaflensburg.blogsport.de/2018/11/29/make-rojava-green-again-vortrag/#comments Thu, 29 Nov 2018 17:55:47 +0000 Administrator Allgemein http://antifaflensburg.blogsport.de/2018/11/29/make-rojava-green-again-vortrag/

]]>
http://antifaflensburg.blogsport.de/2018/11/29/make-rojava-green-again-vortrag/feed/
Offener Brief um die Situation zum „Revolutionären“ Kollektiv http://antifaflensburg.blogsport.de/2018/06/28/offener-brief-um-die-situation-zum-revolutionaeren-kollektiv/ http://antifaflensburg.blogsport.de/2018/06/28/offener-brief-um-die-situation-zum-revolutionaeren-kollektiv/#comments Thu, 28 Jun 2018 14:37:31 +0000 Administrator Allgemein http://antifaflensburg.blogsport.de/2018/06/28/offener-brief-um-die-situation-zum-revolutionaeren-kollektiv/ Auch hier darf der offene Brief zum Thema „RK“ nicht fehlen:

„Liebe Freund*innen, liebe Genoss*innen,

in der linken Szene droht eine Auseinandersetzung zu eskalieren, wie wir das seit Jahren nicht mehr erlebt haben: Was scheinbar mit ein bisschen Plakate-Abreissen-Stress unter verschiedenen Gruppen in FL begann, ist unter der Federführung der in FL noch recht jungen Gruppe „Revolutionäres Kollektiv“ (RK) heftig zugespitzt worden.

Dabei ging es in der Chronologie von konkreter Zusammenarbeit (etwa um die Jahreswende bis zur großen FL-Widerstandsdemo vom 3. Febr.) bis hin zu sich schnell steigerndem Streit zunächst um Aufkleber und Parolen-Sprayen und dann zu massiven Attacken gegen das hiesige „AZ“ [zur Erläuterung: die RK’ler generell haben AZ = Autonome Zentren zu ihren Hauptfeinden erklärt, das sind für sie „versiffte Penner- und Drogenzentren“]. In FL sind ein autonomes Wohnprojekt, die „Senffabrik“, nebst dem Infoladen „Subtilus“ die Hauptzielscheibe der ungehemmten Aggressionen des RK. Zuletzt sind sie dort am Zaun mit ca. 12 – 15 Leuten aufgekreuzt und haben die Leute im Wohnprojekt massiv mit Sprechchören angepöbelt: „Stellt euch„, „kommt raus„, usw. Der Gipfel waren dann die Rufe „Jetzt gibts Schwanz ihr Fotzen„. (siehe Anhang)
Aus der Hooligan-Szene kommen solche Begriffe wie „Stellt euch!“ = lasst es uns per Faust, Mann-gegen-Mann austragen.

Die RK-Fakten sind:
Das „Revolutionäre Kollektiv“ hat neben spezifischen politischen Positionen – ein bewusst-inszeniertes Power-mässiges Macho-Gebahren, ein grober, platter „Maoismus“, u.a. (das alles mag ja noch diskutabel sein) – aber vor allem einen ausgeprägten Hang zur gewalttätigen Auseinandersetzung innerhalb der Linken und zur bewussten Frauenverachtung.
Beides ist innerhalb der Linken ein „no-go“ – zumal es ideologisch propagiert wird.

Konkret zur Frage der Gewaltandrohung gegen andere Linke heisst es in einer Flensburger Erklärung des RK:

„Innerlinke“ Gewalt. Ein rotes Tuch?
(…) Kein „allgemeiner Konsens gegen innerlinke Gewalt“ schützt Individuen, die politisch keine Praxis außer Drogenkonsum in ihren versifften AZs betreiben vor unserem konsequenten Schutz unserer Propaganda und Politik. (…) Wir distanzieren uns nicht von „innerlinker“ Gewalt, also Gewalt an Antikommunisten, die ihre Szenezugehörigkeit als soziales Kapital benutzen um sich ungestraft wie die größten Reaktionäre aufzuführen (..)

Und konkret zur Frauenverachtung:

(…) Und wenn ihr uns mit euren Maßstäben messt, dann mögt ihr Recht haben, dann sind wir wahrscheinlich verschieden. Wir gendern nicht und wir brechen zu Leuten nicht den Kontakt ab, weil sie mal „Fotze“ gesagt haben. (…)

Mensch mag das ja für besondere Skurrilitäten halten, für zu belächelnde „Kinderkrankheiten“ bei einer neuformierten jungen, linken Aktivistengruppe.

Damit allerdings wird dieses menschenverachtende Gebaren verharmlost!
Es droht die handfeste Konfrontation – Angst und Furcht sollen in Flensburg verbreitet werden.

Wir, alle linken und fortschrittlichen Kräfte in Flensburg sind gefordert, deutlich Stellung zu beziehen:

Keinerlei Toleranz, keinerlei Nachsicht gegenüber der propagierten Gewalt unter Linken und der propagierten Frauenverachtung durch das sogenannte „Revolutionäre Kollektiv“.
Wir alle haben unsere unterschiedlichen Vorstellungen von Politik und Lebensweise – das schliesst leidenschaftliche Debatten und Auseinandersetzungen ein, ist ein qualitativer Gewinn für alle und hilft bei der Suche nach Alternativen zum real-existierenden Kapitalismus.
Eine Zusammenarbeit auf Basis von „innerlinker“ Gewalt und Frauenverachtung ist ausgeschlossen!

Erstunterzeichner*innen:
Refugees Welcome Flensburg,
DFG-VK FL,
DKP FL,
Die ganze Bäckerei FL,
Red and Anarchist Skinheads (RASH) – FL,
Bündnis „gemeinsam solidarisch widerständig“ FL,
Antifaschistische Aktion FL,
Black Mosquito FL,
Infoladen Subtilus FL,
Wohnprojekt Hafermarkt FL,
»Wir sagen Moin« FL,
die autonome Gruppe „Kommando Breitcord“, FL
SAV-FL
anarchist black cross (abc) Flensburg
AKOPOL Flensburg
FAU FL
Wohnprojekt Senffabrik FL
Kreisvorstand DIE LINKE FL
Roter Stern Flensburg
Freies Radio Fratz
Kulturzentrum Volksbad

Katrine Hoop, Henning Nielsen (Vors. RLS-SH), Gregor Hübner, Gabi Ritter (Fraktionsvorsitzende Die LINKE, FL), Jörg Pepmeyer, Gerd Habermann, Herman U. Soldan (Kreisvorsitzender DIE LINKE Flensburg), Katharina Petersen, Leiv Eirik Voigtländer,

sowie:
Antifaschistische Aktion Neumünster“

]]>
http://antifaflensburg.blogsport.de/2018/06/28/offener-brief-um-die-situation-zum-revolutionaeren-kollektiv/feed/
Repressionen gegen Anarchist*innen in Russland http://antifaflensburg.blogsport.de/2018/06/05/repressionen-gegen-anarchist_innen-in-russland/ http://antifaflensburg.blogsport.de/2018/06/05/repressionen-gegen-anarchist_innen-in-russland/#comments Tue, 05 Jun 2018 15:20:15 +0000 Administrator Allgemein http://antifaflensburg.blogsport.de/2018/06/05/repressionen-gegen-anarchist_innen-in-russland/ Am 14.06. findet in der Ganzen Bäckerei eine Veranstaltung zum Thema Repressionen gegen Anarchist*innen in Russland statt.
Im Folgenden einmal der englische Ankündigungstext und ein Link zu weiterführenden Informationen auf der
deutschsprachigen Blogseite von crimethInc.

„The Network“: repressions against anarchists and antifascists in Russia and fabricated terrorist case
Since October 2017 numerous anti-authoritarian activists in Russia expirienced arrests on terrorist charges.
Many of them were kidnapped by russian state security service called FSB and tortured with electricity and other
methods. After days of tortures, nearly all of them were forced to plead guilty to being part of so-called
„Network“ – mythical organization established to carry out terrorist attacks during upcoming president elections
and FIFA World Cup, and to ovethrow the Putin‘s regime. FSB never stopped: people are still being tortured and kidnapped
on multiple occasions in different cities.

An activist from Russia will talk about unprecedented situation, brutal tortures, possibly the heaviest criminal case
against anarchists in Russia in resent times and possible developments. Come to listen, think and discuss the ways to support
imprisoned comrades. How do we deal with bitter repressions? How do we strike back?

During the event there will be a direct opportunity to financially support ongoing solidarity campaign.

http://crimethinc.blogsport.de/2018/05/25/warum-die-folterungen-in-russland-von-bedeutung-sind/

Die Veranstaltung findet am 14.06. um 19.30 in der Ganzen Bäckerei statt.

Bis denne… ;-)

]]>
http://antifaflensburg.blogsport.de/2018/06/05/repressionen-gegen-anarchist_innen-in-russland/feed/
Erfolgreiche Antifa Demo in Flensburg http://antifaflensburg.blogsport.de/2018/02/27/erfolgreiche-antifa-demo-in-flensburg/ http://antifaflensburg.blogsport.de/2018/02/27/erfolgreiche-antifa-demo-in-flensburg/#comments Tue, 27 Feb 2018 19:56:38 +0000 Administrator Allgemein http://antifaflensburg.blogsport.de/2018/02/27/erfolgreiche-antifa-demo-in-flensburg/

Besser spät als nie – über 400 Leute auf der antifaschistischen Demo in Flensburg ‚gemeinsam – solidarisch – widerständig‘.

Ein kleiner Bericht von Refugees Welcome Flensburg:

https://de.indymedia.org/node/17743

]]>
http://antifaflensburg.blogsport.de/2018/02/27/erfolgreiche-antifa-demo-in-flensburg/feed/
Gemeinsam – Widerständig – Solidarisch http://antifaflensburg.blogsport.de/2018/01/13/gemeinsam-widerstaendig-solidarisch/ http://antifaflensburg.blogsport.de/2018/01/13/gemeinsam-widerstaendig-solidarisch/#comments Sat, 13 Jan 2018 15:52:53 +0000 Administrator Allgemein http://antifaflensburg.blogsport.de/2018/01/13/gemeinsam-widerstaendig-solidarisch/

►Demo in Flensburg am 3.2.2018 – 13:00 Uhr Bahnhofsvorplatz◄

Gegen den Rechtsruck in Gesellschaft und Politik!

2018 – der seit Jahren stattfindende Rechtsruck der Gesellschaft hat einen neuen Höhepunkt erreicht.

Vor kurzem fand die Bundestagswahl statt. Lange vor der Wahl stand bereits fest, dass die rechtspopulistische AfD in das Parlament einziehen wird. Am Ende erlangte sie fast 13% der Stimmen, in Teilen Deutschlands sogar weit über 20%. Auch in Flensburg erhielt eben diese Partei 7,5% der Stimmen – 3702 Menschen wählten hier die AfD. Eine Partei, deren Wahlprogramm unter anderem folgende Forderungen beinhaltet: Zwangsarbeit unter dem Mindestlohn, die Beeinflussung der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten, die Leugnung des Klimawandels, die Einschränkung des Datenschutzes, die Errichtung einer Überwachungsbehörde, die Einschränkung der Frauenrechte, die Ablehnung der gleichgeschlechtlichen Ehe sowie deutlich rassistische Forderungen.
Es kann nur eine Selbstverständlichkeit sein, sich gegen diese menschenfeindliche Partei, gegen den Rechtsruck und die nationalistische Formierung in der Gesellschaft zu erheben. Rechtspopulist_innen dürfen in Flensburg, in Schleswig-Holstein, in Deutschland und weltweit zu keiner Macht gelangen. Nur durch einen Kampf gegen die Faschisten kann der Faschismus verhindert werden. Dies muss unser aller Aufgabe sein.

Gegen staatliche Repression gegen G20-Gegner*innen!

Ein anderer deutlich sichtbarer Ausdruck der autoritären Formierung der Gesellschaft ist die Repression gegen die G20-Gegner_innen. Anfang Juli 2017 schaute die ganze Welt nach Hamburg. Am 07. und 08. Juli fand hier das Treffen der 20 ökonomisch stärksten Nationen statt. Ein großer Auftritt für die Stadt Hamburg war geplant, doch am Ende sind es die Bilder der Demonstrant_innen und der Widerständigen, die um die Welt gehen. Eine Welle aus Protest und Widerstand, die sich gegen die Globalisierung dieser 20 kapitalistischen Staaten richtet.

Staat und Medien betreiben Menschenjagt und rufen zur öffentlichen Denunziation auf.
Direkt nach dem Gipfel, und bis heute, hat sich die Medienlandschaft und die BRD auf einen gemeinsamen Feind eingeschossen. Es trifft die linksalternative Kultur sowie die gesamte Linke. Eine Kriminalisierung findet Tag für Tag statt. Medien berichten lüstern über Razzien bei Staatsfeind_innen, bei Menschen, die in der Öffentlichkeit als unpolitische Chaoten dargestellt werden. Was sich hinter den vielfältigen Protesten verbirgt, spielt keine Rolle, und das sollte es auch niemals. Staat und Medien rufen durch breitenwirksame Veröffentlichung von Bildern zur öffentlichen Denunziation von Menschen auf, ähnlich wie zu Zeiten der RAF, unabhängig davon, ob ihnen Straftaten vorgeworfen werden oder nicht. Zehntausende Menschen begaben sich mutig auf die Straßen Hamburgs, forderten eine gerechte Welt, forderten ein System, das sich vom Kapitalismus und den daraus resultierenden Zuständen wie Flucht, Armut, Ausbeutung, Versklavung bis hin zu Kriegen lossagt. Demgegenüber standen über 30.000 Polizist_innen, die bereits Tage vor dem Gipfel mit einer Orgie der Gewalt begannen. Gerichtlich zugelassene Camps wurden ohne Erlaubnis geräumt, Versammlungs- und Meinungsfreiheit schien es nicht mehr zu geben. Eine Spirale der Eskalation baute sich auf, die ihren Höhepunkt in einem brutalen Überfall auf die Großdemonstration „Welcome to Hell“ fand. Hunderte Menschen wurden zum Teil schwerst verletzt, Wasserwerfer schossen auf Menschen auf Dächern, wodurch Todesfälle billigend in Kauf genommen wurden. Das Konzept der Polizei schien darin zu bestehen, Demonstrant_innen kaputt zu schlagen anstatt sie festzunehmen.
Sechs Monate nach diesem Spektakel sitzen bis heute Genoss_innen z.T. ohne konkreten Tatvorwurf in Hamburg hinter Gittern. Es sind Menschen aus ganz Europa, an denen nun ein Exempel statuiert werden soll. Der Staat möchte uns zeigen, dass wir es nicht wagen sollen, uns gegen ihn zu erheben. Gegen eben diesen Zustand gilt es gerade jetzt aufzustehen. Wir erheben uns, unsere Stimmen und heben die Fäuste in die Luft. Der Kampf gegen den Kapitalismus bleibt bestehen – unsere Solidarität bleibt ungebrochen. Angeklagt sind einige, gemeint sind wir alle.

Das Problem heißt Kapitalismus!
Gemeinsam kämpfen wir für eine solidarische Gesellschaft ohne Ausbeutung und Unterdrückung, für eine klassenlose Gesellschaft ohne die kapitalistische Verwertungslogik und für die Abschaffung des Staates und seiner strukturellen Gewalt. Daher rufen wir euch alle zu einer Demonstration gegen Faschismus, Rassismus, Kapitalismus und Militarismus auf. Zeigen wir Haltung gegen eben jene Strömungen, die uns überwachen, selektieren und vernichten wollen. Der Kapitalismus bietet keine Lösung, der Kapitalismus ist das Problem.

Gemeinsam – Solidarisch – Widerständig
United We Stand!

]]>
http://antifaflensburg.blogsport.de/2018/01/13/gemeinsam-widerstaendig-solidarisch/feed/
2 Veranstaltungen im November http://antifaflensburg.blogsport.de/2017/11/07/2-veranstaltungen-im-november/ http://antifaflensburg.blogsport.de/2017/11/07/2-veranstaltungen-im-november/#comments Tue, 07 Nov 2017 19:10:51 +0000 Administrator Allgemein http://antifaflensburg.blogsport.de/2017/11/07/2-veranstaltungen-im-november/

]]>
http://antifaflensburg.blogsport.de/2017/11/07/2-veranstaltungen-im-november/feed/
Anti Repressions-Demo in Hamburg-Billwerder http://antifaflensburg.blogsport.de/2017/11/02/anti-repressions-demo-in-hamburg-billwerder/ http://antifaflensburg.blogsport.de/2017/11/02/anti-repressions-demo-in-hamburg-billwerder/#comments Thu, 02 Nov 2017 19:50:24 +0000 Administrator Allgemein http://antifaflensburg.blogsport.de/2017/11/02/anti-repressions-demo-in-hamburg-billwerder/ Aus gegebenem Anlass findet in Hamburg-Billwerder am kommenden Sonntag den 05.11.2017 eine Demonstration mit anschließender Kundgebung vor dem Knast gegen Repressionen im Kontext des G20 Gipfels statt. Wir wollen uns diesen Protesten gegen die staatliche Willkür gerne anschließen und werden uns für eine gemeinsame Anreise um 09.45 Uhr am Bahnhof in Flensburg treffen. Wir freuen uns über eine rege Beteiligung, es gab bisher viel zu wenig Gegenwehr!
Im Folgenden einmal der Aufruf von „United We Stand“ zum Nachlesen:
https://unitedwestand.blackblogs.org/en/demonstration-and-manifestation-on-sunday-5-11-jva-billwerder/

]]>
http://antifaflensburg.blogsport.de/2017/11/02/anti-repressions-demo-in-hamburg-billwerder/feed/
9.9. – Antifa Punk Disco http://antifaflensburg.blogsport.de/2017/08/29/9-9-antifa-punk-disco/ http://antifaflensburg.blogsport.de/2017/08/29/9-9-antifa-punk-disco/#comments Tue, 29 Aug 2017 18:23:47 +0000 Administrator Allgemein http://antifaflensburg.blogsport.de/2017/08/29/9-9-antifa-punk-disco/

Facebook Event.

]]>
http://antifaflensburg.blogsport.de/2017/08/29/9-9-antifa-punk-disco/feed/
Offener Brief an Baltic Open Air Unterstützer http://antifaflensburg.blogsport.de/2017/08/22/offener-brief-an-baltic-open-air-unterstuetzer/ http://antifaflensburg.blogsport.de/2017/08/22/offener-brief-an-baltic-open-air-unterstuetzer/#comments Tue, 22 Aug 2017 19:45:18 +0000 Administrator Allgemein http://antifaflensburg.blogsport.de/2017/08/22/offener-brief-an-baltic-open-air-unterstuetzer/ Warum das Baltic Open Air nicht zu unterstützen ist

Offen Rechtsextreme Bands finden sich im Line up des Baltic Open Air nicht. Allerdings sind einige Bands angekündigt, die der sogenannten Grauzone zuzuordnen sind oder ein ausgeprägten Hang zu Patriotismus und „Heimat Liebe“ besingen. Diese Bands würden sich selbst nicht rechtsextrem einordnen. Dennoch befinden sich unter den Facebook-Zusagen zum Baltic Open air einige eindeutig Rechtsextreme.

Zwar bezeichnen sich viele der Bands selbst als unpolitisch, in ihren Texten tauchen aber ständig politische Statements auf. Politisch ist in diesem Verständnis nur was „die da oben machen“, sie selbst wähnen sich dabei als Vertreter des „kleinen Mannes“ die nur singen was jeder klar Denkende denken müsste. Eindeutig rechtsextreme Songtexte gibt es bei diesen Bands nicht. Hier wird eher von Heimattreue, Heimatliebe und der Zugehörigkeit zu einem Volk gesprochen. Es geht um Freundschaft und um Werte. Problematisch wird es, wenn die besungene Freundschaft bedeutet, Fremde auszugrenzen oder abzulehnen, und es um Werte geht, die nur die eigene Gruppe hat und diese über die anderen zu stellen.

Entworfene homogene Gesellschaftsbilder werden der real existierenden Gesellschaft gegenübergestellt und mit ihr verglichen. Dieser Vergleich enthält Abwertungen der Gruppen, die nicht in das entworfene homogene Bild passen. Darin zeigt sich manchmal deutlicher, manchmal eher verschwommen eine Zugehörigkeit zum rechten Lager oder zumindest eine Nähe zu deren Denkmustern. Deshalb wird häufig von Grauzonen-Musik gesprochen. In einer gezielten Auseinandersetzung mit den Liedtexten lässt sich meist herausarbeiten, ob ein menschenfeindliches Weltbild zugrunde liegt oder nicht. Zum Teil lässt sich die Uneindeutigkeit aber auch nicht auflösen. Eigene Statements von Bands helfen da nicht immer weiter.“ http://www.demokratiezentrum-bw.de/wissen-information/rechte-musikr

Über den Headliner Frei.Wild ist in der Vergangenheit bereits genug geschrieben worden. Es empfiehlt sich beispielsweise diese Broschüre von der AKJS http://akjs-sh.de/produkt/von-frei-wild-bis-rechtsrock

Weniger bekannt aber nicht minder problematisch stellen sich die folgenden Bands, die alle im Lineup des BOA vertreten sind, dar.

,,Unantastbar“ gilt als Partnerband von Frei.Wild und haben sich lange einen Proberaum geteilt. Ihr Frontmann Joggl Bergmeister hat mit Phillip Burger schon bei den Kaiserjägern, der rechtsextremen Vorgängerband von Frei.Wild, gespielt. Auf dem Blog ,,Oireszene“(http://oireszene.blogsport.de/) wird die Band wie folgt beschrieben.

,,Südtiroler Band, die sich unpolitisch gibt, sich privat aber mit Rechtsoffenen und Rechten abgibt.

Zusammen mit Gerbenok aus Weißenfels brachten sie eine Split CD/LP im Dezember 2007 heraus. Diese erschien beim rechtoffenen Label KB-Records unter dem Titel “Oi! knocks best”. Bis 2008 teilten sie sich den Proberaum mit der ebenflalls aus Südtirol kommenden Band “Frei.wild”. Weiterhin gibt es Verbindungen zur deutschnationalen Vereinigung “Los von Rom” (losvonrom.tk). Diese tritt für die Wiedervereinigung Südtirols mit Österreich ein und hat sich 2006 gegründet. Am 26.01.2007 war diese “Aktionsgruppe” bei einem Konzert von Unantastbar im “Juze Naturns” dabei und sammelten fleißig Unterschriften für ihr “Begehren”. Neben einer ganzen Reihe von erschreckenden Links, sind auch Unantastbar als einzige Band auf der Homepage der “AG” verlinkt.

Unantastbar sind trotz der Entfernung zu Leipzig Anhänger des LOK Leipzig, ein äußerst rechtslastiger Fußballverein – ähnlich wie der BFC in Berlin.

Auch nach Neustadt an der Orla verschlug es die Jungs schon Mal. Dort in den Naziskinhead-Schupen “Skinhouse Menfis” wo sie mit Iron Fist einen zum Besten gaben. Die Bootboys Hildesheim durften sich ebenfalls über eine Besuch der Combo freuen. Bei ihnen spielten sie mit Toxpack, Mummies Darling und Combat 77 auf. Die Bootboys werden hier etwas später auch noch verewigt werden.

In der Berliner Amnesie fanden sie sich vor kurzem ebenfalls ein. Hier wurde das Konzert von der Grauzonencrew Oimania Drinking Crew (ODC) organisiert“

Wir halten eine Veranstaltung, die einem solchen nationalistischen Taumel eine Bühne bietet für höchst problematisch und potentiell gefährlich.

Gerade in Zeiten eines nationalistischen Aufwindes und dem Erstarken rechter Bewegungen ist es unabdingbar, diesen nicht zu unterstützen, sondern dagegen vorzugehen.

Deshalb fordern wir sie mit Nachdruck auf, ihr Engagement zu Gunsten des Baltic Open Air einzustellen.

Antifaschistische Aktion Flensburg

]]>
http://antifaflensburg.blogsport.de/2017/08/22/offener-brief-an-baltic-open-air-unterstuetzer/feed/
LAST CALL: G20 Infos / 29.06. http://antifaflensburg.blogsport.de/2017/06/20/last-call-g20-infos-29-06/ http://antifaflensburg.blogsport.de/2017/06/20/last-call-g20-infos-29-06/#comments Tue, 20 Jun 2017 18:15:57 +0000 Administrator Allgemein http://antifaflensburg.blogsport.de/2017/06/20/last-call-g20-infos-29-06/

]]>
http://antifaflensburg.blogsport.de/2017/06/20/last-call-g20-infos-29-06/feed/