Antifaschistische Aktion Flensburg http://antifaflensburg.blogsport.de Thu, 18 Apr 2019 08:52:47 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Wir sagen Tschüss! http://antifaflensburg.blogsport.de/2019/04/18/wir-sagen-tschuess/ http://antifaflensburg.blogsport.de/2019/04/18/wir-sagen-tschuess/#comments Thu, 18 Apr 2019 08:52:47 +0000 Administrator Allgemein http://antifaflensburg.blogsport.de/2019/04/18/wir-sagen-tschuess/ Samstag, 20. April 2019 von 13:00 bis 16:00

Parkplatz Exe
24937 Flensburg

Die rechtspopulistische Band Frei.Wild hat für den 20. April von 13-14.30 Uhr eine Kundgebung auf der Exe in Flensburg angemeldet und ihren Fans eine Veranstaltung der besonderen Art versprochen. Im Anschluss wird das Publikum ab 16 Uhr mit Bussen zum Ausweichkonzert in Pahlen transportiert. Es werden viele Fans erwartet und die Band macht keinen Hehl daraus, dass diese Veranstaltung als Vergeltungsschlag für das abgesagte Konzert zu verstehen ist.

Frei.Wild ignoriert die geschichtliche Verantwortung Flensburgs und die Bedenken bezüglich des gewählten Veranstaltungsdatums. Selbst wenn das Datum zufällig gewählt sein sollte, erscheint es zynisch, dass ausgerechnet am 130. Geburtstag Hitlers ein Treffen in Flensburg stattfinden soll, das auch ein rechtsextremes Publikum anspricht. Denn allein die Tatsache, dass die Band immer wieder ihr Publikum dazu anweist, bei den Konzerten auf verbotene Symbole und Parolen zu verzichten, spricht für sich: Die Inhalte der Band sind auch für extreme Rechte anschlussfähig, diesbezügliche Äußerungen und Handlungen sollen aber vermieden werden, um den Schein in der medialen Außenwirkung zu wahren.

Völkisches Gedankengut ist keine arglose Kunst und Nationalismus keine harmlose Meinung. Die von Frei.Wild propagierte Ideologie trägt aktiv zu Verstärkung von Vorurteilen und Feindbildern und einer weiteren Polarisierung der Gesellschaft bei. Bei unseren bisherigen Gesprächen mit den Fans ist sehr deutlich geworden, dass Frei.Wild mit ihrer Botschaft gerade bei jungen Menschen mit weniger politischem und geschichtlichem Hintergrundwissen aktiv zur Meinungs- und Identitätsbildung beiträgt und dabei vorhandene Ressentiments legitimiert und verstärkt.

Am 20. April beginnt um 11 Uhr am Nordertor mit dem jährlichen Ostermarsch eine der wichtigsten Veranstaltungen in Flensburg für Frieden und wertschätzendes Miteinander. Der Demonstrationszug endet am Deserteursdenkmal. Beteiligt euch am Ostermarsch! Im Anschluss geht es zur Exe. Wir haben eine Kundgebung angemeldet, um gemeinsam ein Zeichen für Vielfalt in Flensburg zu setzen! Bringt eure Freund*innen und Familie sowie Gesangslaune mit!

Wir sagen Tschüss! Kein Forum für Nationalismus! Nicht am 20. April, nicht in Flensburg, nicht in Zukunft und nicht anderswo!

https://www.facebook.com/events/347067639267059/

]]>
http://antifaflensburg.blogsport.de/2019/04/18/wir-sagen-tschuess/feed/
Klare Kante gegen den Rechtsruck! http://antifaflensburg.blogsport.de/2019/04/16/klare-kante-gegen-den-rechtsruck/ http://antifaflensburg.blogsport.de/2019/04/16/klare-kante-gegen-den-rechtsruck/#comments Tue, 16 Apr 2019 09:35:59 +0000 Administrator Allgemein http://antifaflensburg.blogsport.de/2019/04/16/klare-kante-gegen-den-rechtsruck/ Eine kleine Übersicht über die anstehenden Aktionen gegen völkischen Deutschrock:

Filmvorführung mit anschließender Diskussion
»Deutsche Pop Zustände – eine Geschichte rechter Musik«
Mittwoch, 17. April um 19 Uhr in der Europa-Universität Flensburg im Raum HEL 160
https://www.facebook.com/events/2289337291088908/

Demonstration
»Klare Kante gegen Rechtsruck, Nationalismus und Frei.Wild«
Donnerstag, 18. April ab 19 Uhr in der Süderstraße in Pahlen
https://www.facebook.com/events/833910800279869/

Frei.Wild hat für den 20. April ein Frühlingsfest in Flensburg angekündigt – acht auf Ankündigungen bei Diversity Zone

Demonstration
»Pahlen ist kein Ersatzhafen für Nationalismus!«
Samstag, 20. April ab 17.30 Uhr in der Süderstraße in Pahlen
https://www.facebook.com/events/352370882074409/

Demonstration
»Keine Bühne für völkischen & nationalistischen Identitätsrock«
Sonntag, 21. April ab 17 Uhr auf dem Herzogenplatz in Uelzen
https://www.facebook.com/events/390406061807156/

]]>
http://antifaflensburg.blogsport.de/2019/04/16/klare-kante-gegen-den-rechtsruck/feed/
15.02.19 – 19.00 Uhr – Die Ganze Bäckerei -Vortrag vom malaboca kollektiv http://antifaflensburg.blogsport.de/2019/02/07/15-02-19-19-00-uhr-die-ganze-baeckerei-vortrag-vom-malaboca-kollektiv/ http://antifaflensburg.blogsport.de/2019/02/07/15-02-19-19-00-uhr-die-ganze-baeckerei-vortrag-vom-malaboca-kollektiv/#comments Thu, 07 Feb 2019 17:00:27 +0000 Administrator Allgemein http://antifaflensburg.blogsport.de/2019/02/07/15-02-19-19-00-uhr-die-ganze-baeckerei-vortrag-vom-malaboca-kollektiv/ gambellino

Moin Leude,
am 15.02.19 um 19.00 Uhr findet in der Ganzen Bäckerei ein Vortrag des malaboca collektivs statt. Hier einmal der Ankündigungstext der Genoss*innen die den Vortrag halten werden:

Giambellino resiste! Quarteri populari resiste!

Im Jahr 2014 wurde im Arbeiter*innenviertel Giambellino in Mailand das Nachbarschaftskomitee ‚Comitato Abitanti Giambellino-Lorrenteggio‘ gegründet. Seitdem werden leerstehende und dem Verfall überlassene Sozialbauwohnungen im Viertel kollektiv und selbstorganisiert besetzt und Zwangsräumungen verhindert. Es wird versucht mit solidarischen Projekten wie Nachhilfeunterricht, Kantinen und Sportvereinen der sozialen Zurichtung entgegenzuwirken und gemeinsam eine kämpferische Perspektive zu entwickeln. Keine fünf Jahre später wurde am 13.12.2018 durch die Carabinieri eine Razzia gegen das Nachbarschaftskomitee in Giambellino durchgeführt – der Vorwurf lautet: „Bildung einer kriminellen Vereinigung zum Zweck der organisierten Besetzung“. Da der Straftatbestand sonst für Ermittlungen gegen mafiöse Racketstrukturen genutzt wird, wird das Komitee somit faktisch mit dieser in einen Topf geworfen.
Neun Genoss*innen des Nachbarschaftskomitees befinden sich seitdem unter strengen Auflagen unter Hausarrest, fünfundsiebzig weitere Aktivist*innen sind Teil des Ermittlungsverfahrens. Dieser Angriff ist nicht nur ein herber Schlag gegen die Betroffenen, er ist auch ein Wink mit dem Zaunpfahl seitens des Staates an die vielen weiteren solidarischen Komitees und antirassistischen Projekte, die es landesweit gibt. Angesichts des Rechtsrucks und der anhaltenden ökonomischen Krise in Italien bekommt diese Form der Repression einen noch bitteren Beigeschmack, einen, der einem mit dem Blick auf die gesellschaftlichen Entwicklungen hierzulande nicht vergeht.

In der Veranstaltung wollen wir daher mit euch über unsere Begegnungen und den strategischen Reflexionen mit den Genoss*innen aus dem Nachbarschaftskomitee sowie über die aktuellen Entwicklungen berichten. Weitergehend wollen wir uns der Frage nach der Perspektive transnationaler Solidaritätsarbeit angesichts der gegenwärtigen politischen Lage stellen. Die Genoss*innen aus Giambellino kämpfen weiter, ein Grund mehr ihnen zur Seite zu stehen und weiter voneinander zu lernen.

Weitergehende Infos zum ‚Comitato Abitanti Giambellino- Lorrentegio finde ihr unter:

https://malaboca.noblogs.org/

http://siamotuttirobinhood.it/

Anschließend an den Vortrag hat die Kneipe wohl wie gewohnt offen und es lässt sich gemütlich bei einem oder vielen Kaltgetränken über den Vortrag diskutieren. Außerdem wird der weitere Abend von DJ Bert begleitet, für Stimmung ist also auch gesorgt. ;)

Und falls der Termin bei uns nicht passt, freut sich die Alte Meierei in Kiel am Tag vorher um 19.00 Uhr sicher auch über einen Besuch. ;)

]]>
http://antifaflensburg.blogsport.de/2019/02/07/15-02-19-19-00-uhr-die-ganze-baeckerei-vortrag-vom-malaboca-kollektiv/feed/
Keine Bühne für Nationalismus! Frei.Wild Konzert im Roxy verhindern! http://antifaflensburg.blogsport.de/2019/01/23/keine-buehne-fuer-nationalismus-frei-wild-konzert-im-roxy-verhindern/ http://antifaflensburg.blogsport.de/2019/01/23/keine-buehne-fuer-nationalismus-frei-wild-konzert-im-roxy-verhindern/#comments Wed, 23 Jan 2019 18:39:05 +0000 Administrator Allgemein http://antifaflensburg.blogsport.de/2019/01/23/keine-buehne-fuer-nationalismus-frei-wild-konzert-im-roxy-verhindern/

Für den 20.04. ist die nationalistische Band Frei.Wild* im Roxy Flensburg angekündigt.
Frei.Wild stehen für eine Diskursverschiebung nach rechts, für »das wird man ja wohl noch sagen dürfen«, für den vermeidlich harmlosen Rassismus der Mitte der Gesellschaft, kurzum: symbolhaft für den Rechtsruck. In Flensburg wurde sich dieser gesamtgesellschaftlichen Entwicklung bislang recht erfolgreich entgegen gestellt – sorgen wir gemeinsam dafür, dass das auch so bleibt!

Wir haben direkt nach Bekanntgabe des Konzerts Kontakt zum Roxy gesucht um sie zu einer Absage zu bewegen. Statt einer vernünftigen Kommunikation wurden wir allerdings mit einer paranoiden Opferhaltung und Versatzstücken der Ideologie der Neuen Rechten abgespeist, die letzte Mail endete seitens des Roxy mit »Damit ist die Diskussion dann auch vorbei«.

Die Forderung unsererseits bleibt trotzdem bestehen: Sofortige Absage des Konzertes! Noch vor dem Vorverkauf, der am 25.01. starten soll!

Kein Bock auf Frei.Wild!

Achtet auf weitere Ankündigungen!

-----

* »Eine inhaltlich-textliche Auseinandersetzung zeigt eine rechtsoffene, reaktionäre, konservative und nationalistische Haltung der Band, die neben allen Beteuerungen der Band nie “unpolitisch” gewesen ist und sich im Laufe der Musikkarriere deutlich radikalisiert hat. Durch ihr dichotomes, hermetisch abgeschlossenes Weltbild liefern sie Feindbildkonstruktionen, mit denen sie geschickt in trüben, braunen Gewässern fischen können. Nebenbei wird sich um eine möglichst kontroverse, aber rechtlich unverfängliche Außendarstellung bemüht, die durch plakative, kaum hinterfragte Distanzierungsversuche den Anschein einer politisch harmlosen Band erwecken soll.« (aus dem Aufruf gegen Frei.Wild in Kiel 2016 Keine Bühne für Nationalisten – https://kbfn.noblogs.org/09-04-2016-frei-wild-in-kiel/)

]]>
http://antifaflensburg.blogsport.de/2019/01/23/keine-buehne-fuer-nationalismus-frei-wild-konzert-im-roxy-verhindern/feed/
Make Rojava Green Again Vortrag http://antifaflensburg.blogsport.de/2018/11/29/make-rojava-green-again-vortrag/ http://antifaflensburg.blogsport.de/2018/11/29/make-rojava-green-again-vortrag/#comments Thu, 29 Nov 2018 17:55:47 +0000 Administrator Allgemein http://antifaflensburg.blogsport.de/2018/11/29/make-rojava-green-again-vortrag/

]]>
http://antifaflensburg.blogsport.de/2018/11/29/make-rojava-green-again-vortrag/feed/
Offener Brief um die Situation zum „Revolutionären“ Kollektiv http://antifaflensburg.blogsport.de/2018/06/28/offener-brief-um-die-situation-zum-revolutionaeren-kollektiv/ http://antifaflensburg.blogsport.de/2018/06/28/offener-brief-um-die-situation-zum-revolutionaeren-kollektiv/#comments Thu, 28 Jun 2018 14:37:31 +0000 Administrator Allgemein http://antifaflensburg.blogsport.de/2018/06/28/offener-brief-um-die-situation-zum-revolutionaeren-kollektiv/ Auch hier darf der offene Brief zum Thema „RK“ nicht fehlen:

„Liebe Freund*innen, liebe Genoss*innen,

in der linken Szene droht eine Auseinandersetzung zu eskalieren, wie wir das seit Jahren nicht mehr erlebt haben: Was scheinbar mit ein bisschen Plakate-Abreissen-Stress unter verschiedenen Gruppen in FL begann, ist unter der Federführung der in FL noch recht jungen Gruppe „Revolutionäres Kollektiv“ (RK) heftig zugespitzt worden.

Dabei ging es in der Chronologie von konkreter Zusammenarbeit (etwa um die Jahreswende bis zur großen FL-Widerstandsdemo vom 3. Febr.) bis hin zu sich schnell steigerndem Streit zunächst um Aufkleber und Parolen-Sprayen und dann zu massiven Attacken gegen das hiesige „AZ“ [zur Erläuterung: die RK’ler generell haben AZ = Autonome Zentren zu ihren Hauptfeinden erklärt, das sind für sie „versiffte Penner- und Drogenzentren“]. In FL sind ein autonomes Wohnprojekt, die „Senffabrik“, nebst dem Infoladen „Subtilus“ die Hauptzielscheibe der ungehemmten Aggressionen des RK. Zuletzt sind sie dort am Zaun mit ca. 12 – 15 Leuten aufgekreuzt und haben die Leute im Wohnprojekt massiv mit Sprechchören angepöbelt: „Stellt euch„, „kommt raus„, usw. Der Gipfel waren dann die Rufe „Jetzt gibts Schwanz ihr Fotzen„. (siehe Anhang)
Aus der Hooligan-Szene kommen solche Begriffe wie „Stellt euch!“ = lasst es uns per Faust, Mann-gegen-Mann austragen.

Die RK-Fakten sind:
Das „Revolutionäre Kollektiv“ hat neben spezifischen politischen Positionen – ein bewusst-inszeniertes Power-mässiges Macho-Gebahren, ein grober, platter „Maoismus“, u.a. (das alles mag ja noch diskutabel sein) – aber vor allem einen ausgeprägten Hang zur gewalttätigen Auseinandersetzung innerhalb der Linken und zur bewussten Frauenverachtung.
Beides ist innerhalb der Linken ein „no-go“ – zumal es ideologisch propagiert wird.

Konkret zur Frage der Gewaltandrohung gegen andere Linke heisst es in einer Flensburger Erklärung des RK:

„Innerlinke“ Gewalt. Ein rotes Tuch?
(…) Kein „allgemeiner Konsens gegen innerlinke Gewalt“ schützt Individuen, die politisch keine Praxis außer Drogenkonsum in ihren versifften AZs betreiben vor unserem konsequenten Schutz unserer Propaganda und Politik. (…) Wir distanzieren uns nicht von „innerlinker“ Gewalt, also Gewalt an Antikommunisten, die ihre Szenezugehörigkeit als soziales Kapital benutzen um sich ungestraft wie die größten Reaktionäre aufzuführen (..)

Und konkret zur Frauenverachtung:

(…) Und wenn ihr uns mit euren Maßstäben messt, dann mögt ihr Recht haben, dann sind wir wahrscheinlich verschieden. Wir gendern nicht und wir brechen zu Leuten nicht den Kontakt ab, weil sie mal „Fotze“ gesagt haben. (…)

Mensch mag das ja für besondere Skurrilitäten halten, für zu belächelnde „Kinderkrankheiten“ bei einer neuformierten jungen, linken Aktivistengruppe.

Damit allerdings wird dieses menschenverachtende Gebaren verharmlost!
Es droht die handfeste Konfrontation – Angst und Furcht sollen in Flensburg verbreitet werden.

Wir, alle linken und fortschrittlichen Kräfte in Flensburg sind gefordert, deutlich Stellung zu beziehen:

Keinerlei Toleranz, keinerlei Nachsicht gegenüber der propagierten Gewalt unter Linken und der propagierten Frauenverachtung durch das sogenannte „Revolutionäre Kollektiv“.
Wir alle haben unsere unterschiedlichen Vorstellungen von Politik und Lebensweise – das schliesst leidenschaftliche Debatten und Auseinandersetzungen ein, ist ein qualitativer Gewinn für alle und hilft bei der Suche nach Alternativen zum real-existierenden Kapitalismus.
Eine Zusammenarbeit auf Basis von „innerlinker“ Gewalt und Frauenverachtung ist ausgeschlossen!

Erstunterzeichner*innen:
Refugees Welcome Flensburg,
DFG-VK FL,
DKP FL,
Die ganze Bäckerei FL,
Red and Anarchist Skinheads (RASH) – FL,
Bündnis „gemeinsam solidarisch widerständig“ FL,
Antifaschistische Aktion FL,
Black Mosquito FL,
Infoladen Subtilus FL,
Wohnprojekt Hafermarkt FL,
»Wir sagen Moin« FL,
die autonome Gruppe „Kommando Breitcord“, FL
SAV-FL
anarchist black cross (abc) Flensburg
AKOPOL Flensburg
FAU FL
Wohnprojekt Senffabrik FL
Kreisvorstand DIE LINKE FL
Roter Stern Flensburg
Freies Radio Fratz
Kulturzentrum Volksbad

Katrine Hoop, Henning Nielsen (Vors. RLS-SH), Gregor Hübner, Gabi Ritter (Fraktionsvorsitzende Die LINKE, FL), Jörg Pepmeyer, Gerd Habermann, Herman U. Soldan (Kreisvorsitzender DIE LINKE Flensburg), Katharina Petersen, Leiv Eirik Voigtländer,

sowie:
Antifaschistische Aktion Neumünster“

]]>
http://antifaflensburg.blogsport.de/2018/06/28/offener-brief-um-die-situation-zum-revolutionaeren-kollektiv/feed/
Repressionen gegen Anarchist*innen in Russland http://antifaflensburg.blogsport.de/2018/06/05/repressionen-gegen-anarchist_innen-in-russland/ http://antifaflensburg.blogsport.de/2018/06/05/repressionen-gegen-anarchist_innen-in-russland/#comments Tue, 05 Jun 2018 15:20:15 +0000 Administrator Allgemein http://antifaflensburg.blogsport.de/2018/06/05/repressionen-gegen-anarchist_innen-in-russland/ Am 14.06. findet in der Ganzen Bäckerei eine Veranstaltung zum Thema Repressionen gegen Anarchist*innen in Russland statt.
Im Folgenden einmal der englische Ankündigungstext und ein Link zu weiterführenden Informationen auf der
deutschsprachigen Blogseite von crimethInc.

„The Network“: repressions against anarchists and antifascists in Russia and fabricated terrorist case
Since October 2017 numerous anti-authoritarian activists in Russia expirienced arrests on terrorist charges.
Many of them were kidnapped by russian state security service called FSB and tortured with electricity and other
methods. After days of tortures, nearly all of them were forced to plead guilty to being part of so-called
„Network“ – mythical organization established to carry out terrorist attacks during upcoming president elections
and FIFA World Cup, and to ovethrow the Putin‘s regime. FSB never stopped: people are still being tortured and kidnapped
on multiple occasions in different cities.

An activist from Russia will talk about unprecedented situation, brutal tortures, possibly the heaviest criminal case
against anarchists in Russia in resent times and possible developments. Come to listen, think and discuss the ways to support
imprisoned comrades. How do we deal with bitter repressions? How do we strike back?

During the event there will be a direct opportunity to financially support ongoing solidarity campaign.

http://crimethinc.blogsport.de/2018/05/25/warum-die-folterungen-in-russland-von-bedeutung-sind/

Die Veranstaltung findet am 14.06. um 19.30 in der Ganzen Bäckerei statt.

Bis denne… ;-)

]]>
http://antifaflensburg.blogsport.de/2018/06/05/repressionen-gegen-anarchist_innen-in-russland/feed/
Erfolgreiche Antifa Demo in Flensburg http://antifaflensburg.blogsport.de/2018/02/27/erfolgreiche-antifa-demo-in-flensburg/ http://antifaflensburg.blogsport.de/2018/02/27/erfolgreiche-antifa-demo-in-flensburg/#comments Tue, 27 Feb 2018 19:56:38 +0000 Administrator Allgemein http://antifaflensburg.blogsport.de/2018/02/27/erfolgreiche-antifa-demo-in-flensburg/

Besser spät als nie – über 400 Leute auf der antifaschistischen Demo in Flensburg ‚gemeinsam – solidarisch – widerständig‘.

Ein kleiner Bericht von Refugees Welcome Flensburg:

https://de.indymedia.org/node/17743

]]>
http://antifaflensburg.blogsport.de/2018/02/27/erfolgreiche-antifa-demo-in-flensburg/feed/
Gemeinsam – Widerständig – Solidarisch http://antifaflensburg.blogsport.de/2018/01/13/gemeinsam-widerstaendig-solidarisch/ http://antifaflensburg.blogsport.de/2018/01/13/gemeinsam-widerstaendig-solidarisch/#comments Sat, 13 Jan 2018 15:52:53 +0000 Administrator Allgemein http://antifaflensburg.blogsport.de/2018/01/13/gemeinsam-widerstaendig-solidarisch/

►Demo in Flensburg am 3.2.2018 – 13:00 Uhr Bahnhofsvorplatz◄

Gegen den Rechtsruck in Gesellschaft und Politik!

2018 – der seit Jahren stattfindende Rechtsruck der Gesellschaft hat einen neuen Höhepunkt erreicht.

Vor kurzem fand die Bundestagswahl statt. Lange vor der Wahl stand bereits fest, dass die rechtspopulistische AfD in das Parlament einziehen wird. Am Ende erlangte sie fast 13% der Stimmen, in Teilen Deutschlands sogar weit über 20%. Auch in Flensburg erhielt eben diese Partei 7,5% der Stimmen – 3702 Menschen wählten hier die AfD. Eine Partei, deren Wahlprogramm unter anderem folgende Forderungen beinhaltet: Zwangsarbeit unter dem Mindestlohn, die Beeinflussung der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten, die Leugnung des Klimawandels, die Einschränkung des Datenschutzes, die Errichtung einer Überwachungsbehörde, die Einschränkung der Frauenrechte, die Ablehnung der gleichgeschlechtlichen Ehe sowie deutlich rassistische Forderungen.
Es kann nur eine Selbstverständlichkeit sein, sich gegen diese menschenfeindliche Partei, gegen den Rechtsruck und die nationalistische Formierung in der Gesellschaft zu erheben. Rechtspopulist_innen dürfen in Flensburg, in Schleswig-Holstein, in Deutschland und weltweit zu keiner Macht gelangen. Nur durch einen Kampf gegen die Faschisten kann der Faschismus verhindert werden. Dies muss unser aller Aufgabe sein.

Gegen staatliche Repression gegen G20-Gegner*innen!

Ein anderer deutlich sichtbarer Ausdruck der autoritären Formierung der Gesellschaft ist die Repression gegen die G20-Gegner_innen. Anfang Juli 2017 schaute die ganze Welt nach Hamburg. Am 07. und 08. Juli fand hier das Treffen der 20 ökonomisch stärksten Nationen statt. Ein großer Auftritt für die Stadt Hamburg war geplant, doch am Ende sind es die Bilder der Demonstrant_innen und der Widerständigen, die um die Welt gehen. Eine Welle aus Protest und Widerstand, die sich gegen die Globalisierung dieser 20 kapitalistischen Staaten richtet.

Staat und Medien betreiben Menschenjagt und rufen zur öffentlichen Denunziation auf.
Direkt nach dem Gipfel, und bis heute, hat sich die Medienlandschaft und die BRD auf einen gemeinsamen Feind eingeschossen. Es trifft die linksalternative Kultur sowie die gesamte Linke. Eine Kriminalisierung findet Tag für Tag statt. Medien berichten lüstern über Razzien bei Staatsfeind_innen, bei Menschen, die in der Öffentlichkeit als unpolitische Chaoten dargestellt werden. Was sich hinter den vielfältigen Protesten verbirgt, spielt keine Rolle, und das sollte es auch niemals. Staat und Medien rufen durch breitenwirksame Veröffentlichung von Bildern zur öffentlichen Denunziation von Menschen auf, ähnlich wie zu Zeiten der RAF, unabhängig davon, ob ihnen Straftaten vorgeworfen werden oder nicht. Zehntausende Menschen begaben sich mutig auf die Straßen Hamburgs, forderten eine gerechte Welt, forderten ein System, das sich vom Kapitalismus und den daraus resultierenden Zuständen wie Flucht, Armut, Ausbeutung, Versklavung bis hin zu Kriegen lossagt. Demgegenüber standen über 30.000 Polizist_innen, die bereits Tage vor dem Gipfel mit einer Orgie der Gewalt begannen. Gerichtlich zugelassene Camps wurden ohne Erlaubnis geräumt, Versammlungs- und Meinungsfreiheit schien es nicht mehr zu geben. Eine Spirale der Eskalation baute sich auf, die ihren Höhepunkt in einem brutalen Überfall auf die Großdemonstration „Welcome to Hell“ fand. Hunderte Menschen wurden zum Teil schwerst verletzt, Wasserwerfer schossen auf Menschen auf Dächern, wodurch Todesfälle billigend in Kauf genommen wurden. Das Konzept der Polizei schien darin zu bestehen, Demonstrant_innen kaputt zu schlagen anstatt sie festzunehmen.
Sechs Monate nach diesem Spektakel sitzen bis heute Genoss_innen z.T. ohne konkreten Tatvorwurf in Hamburg hinter Gittern. Es sind Menschen aus ganz Europa, an denen nun ein Exempel statuiert werden soll. Der Staat möchte uns zeigen, dass wir es nicht wagen sollen, uns gegen ihn zu erheben. Gegen eben diesen Zustand gilt es gerade jetzt aufzustehen. Wir erheben uns, unsere Stimmen und heben die Fäuste in die Luft. Der Kampf gegen den Kapitalismus bleibt bestehen – unsere Solidarität bleibt ungebrochen. Angeklagt sind einige, gemeint sind wir alle.

Das Problem heißt Kapitalismus!
Gemeinsam kämpfen wir für eine solidarische Gesellschaft ohne Ausbeutung und Unterdrückung, für eine klassenlose Gesellschaft ohne die kapitalistische Verwertungslogik und für die Abschaffung des Staates und seiner strukturellen Gewalt. Daher rufen wir euch alle zu einer Demonstration gegen Faschismus, Rassismus, Kapitalismus und Militarismus auf. Zeigen wir Haltung gegen eben jene Strömungen, die uns überwachen, selektieren und vernichten wollen. Der Kapitalismus bietet keine Lösung, der Kapitalismus ist das Problem.

Gemeinsam – Solidarisch – Widerständig
United We Stand!

]]>
http://antifaflensburg.blogsport.de/2018/01/13/gemeinsam-widerstaendig-solidarisch/feed/
2 Veranstaltungen im November http://antifaflensburg.blogsport.de/2017/11/07/2-veranstaltungen-im-november/ http://antifaflensburg.blogsport.de/2017/11/07/2-veranstaltungen-im-november/#comments Tue, 07 Nov 2017 19:10:51 +0000 Administrator Allgemein http://antifaflensburg.blogsport.de/2017/11/07/2-veranstaltungen-im-november/

]]>
http://antifaflensburg.blogsport.de/2017/11/07/2-veranstaltungen-im-november/feed/